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Am heutigen Tag hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Verschiebung des Eröffnungstermins für den neuen Flughafen BER bekannt gegeben. > mehr
Flughäfen gewährleisten die Vernetzung der deutschen Wirtschaft mit den globalen Warenströmen > mehr
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Flughafenverband ADV zeigen sich bitter enttäuscht über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, den Nachtflugbetrieb am Frankfurter Flughafen zu verbieten. > mehr
Flughafenverband ADV: Forderungen der Gewerkschaften überzogen – Anstrengungen der Flughäfen nach gesicherten Arbeitsplätzen in den Bodenverkehrsdiensten werden konterkariert. > mehr

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat die Verschiebung des Eröffnungstermins für den neuen Flughafen BER bekannt gegeben. Die für den Flughafen BER neu geplanten Strecken werden bis zur Eröffnung des Flughafens nach den Sommerferien über die beiden bestehenden Flughäfen Tegel und Schönefeld weiterhin abgewickelt.
Aus Sicht des Flughafenverbandes ADV ist die Verschiebung zwar bedauerlich, gleichwohl aber kein Beinbruch. "Die künftige herausragende Rolle des Flughafens BER für das Luftverkehrssystem in Deutschland und Europa wird durch die Verschiebung nicht beeinträchtigt.", erklärt Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV. Hierzu Ralph Beisel im Interview mit dem Inforadio/rbb und dem Berliner Rundfunk.

Am 17. April 2012 hat das Kabinett in Nordrhein-Westfalen die Einführung einer nächtlichen Kernruhezeit (0:00 bis 5:00 Uhr) im Passagierflugbetrieb am Flughafen Köln/Bonn beschlossen.
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen nimmt die Entscheidung in Nordrhein Westfalen mit großer Sorge zur Kenntnis. Aus unserer Sicht findet hier ein einzigartiger Vorgang statt, welcher weder rechtlich noch wirtschaftlich vertretbar ist. Der Eingriff der Landesregierung in die bestandskräftige luftrechtliche Genehmigung vom 26. August 1997 in der Fassung der Änderung vom 7. Februar 2008 stellt einen klaren Rechtsverstoß dar. Denn die Tatbestandsvoraussetzungen für einen Teilwiderruf nach § 6 Abs. 2 Satz 4 LuftVG in Verbindung mit § 49 Abs. 3 Nr. 5 VwGO sind nicht erfüllt.
Mit dem Vorgehen des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Verlässlichkeit von politischem Handeln in der Bundesrepublik Deutschland und die Planungssicherheit für den Flughafen Köln/Bonn und die Luftverkehrswirtschaft insgesamt ausgehöhlt.
Luftsicherheit an Flughäfen
Für die deutschen Flughäfen ist es von großem Interesse, das Reisen für die Passagiere auch bei gestiegenen Anforderungen in der Luftsicherheit angenehm zu gestalten. Lesen Sie mehr in der ADV-Präsentation zum Thema Herausforderung Luftsicherheit (PDF).
Umweltengagement der Flughäfen
Die deutschen Flughäfen setzen sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinander. Lesen Sie mehr in den aktuellen ADV-Publikationen Umwelt im Blick (PDF) und Klimaschutz im Blick (PDF).
Flughafenentgelte
Flughäfen erheben u.a. für das Starten, Landen und Abstellen von Luftfahrzeugen, sowie für die Benutzung von Fluggasteinrichtungen Flughafenentgelte. Derzeit steht die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie über Flughafenentgelte in deutsches Recht an. Hierbei steht das Thema Effizienz im Mittelpunkt der Diskussion. Lesen Sie mehr zu diesem Thema: Fragen und Antworten zur effizienten Wirtschaftsführung der deutschen Flughäfen (PDF).
Seit Jahresbeginn 2011 wird für Abflüge von deutschen Flughäfen eine nach Entfernungsstufen gestaffelte Luftverkehrssteuer erhoben. Die negativen Auswirkungen für die deutschen Flughäfen zeigen sich zunehmend. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Im April 2012 wurden an den deutschen Flughäfen rund 16,3 Mio. Passagiere und damit 1,6% mehr Ein- und Aussteiger als im Vorjahresmonat gezählt. Die umgeschlagene Luftfracht ging gegenüber dem Vorjahr deutlich um -6,3% (an+ab) auf knapp 352.000 Tonnen zurück. Auch die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um -3,5% zurück und lag bei knapp 171.000 Starts und Landungen. > mehr
Michael Garvens, Flughafenchef Köln/Bonn, im Dialog weiter >>

(13. Juni 2012 in Berlin)
Weitere Informationen >>
(4.-8. Juni 2012 in Braunschweig)
Mehr dazu unter: www.ifis2012.com