

Witterung und Streiks bremsen zusätzlich Passagierentwicklung an Flughäfen mehr

Flughafenverband ADV verärgert über Verdi-Ankündigung eines Lufthansa-Warnstreiks mehr

Flughafenverband fordert auf seiner Frühjahrestagung verlässliche Rahmenbedingungen von der Politik mehr

Flughafenverband ADV: Wichtige Weichenstellung für das zukunftsweisende BER-Projekt mehr

29. April 2013
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat in seinem jüngsten Urteil entschieden, dass die Anwohner des neuen Flughafens Berlin Brandenburg besser gegen Fluglärm geschützt werden müssen als bisher vorgesehen. Zu der Entscheidung nimmt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel im Gespräch mit dem RBB-Inforadio Stellung. Hier gelangen Sie zum ▶Interview

01. Februar 2013
Der Flughafenverband ADV hat Dr. Michael Kerkloh als neuen Präsidenten. Ziel des Münchner Flughafenchefs ist es, endlich wieder MEHR POSITIVE NACHRICHTEN über Luftfahrt in Deutschland zu verbreiten. ▶mehr

29. April 2013
Im März 2013 nutzten über 15,5 Mio. Passagiere die deutschen Flughäfen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist dies ein Rückgang um -1,1% (an+ab). Die umgeschlagene Luftfracht steigerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um +1,2% (an+ab) auf knapp 390.000 Tonnen. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit knapp über 158.000 Starts und Landungen deutlich unter dem Vorjahreswert – dies entspricht einem Rückgang von -9,6%. ▶mehr
Die Flughäfen tragen für den Interessensausgleich mit den Anwohnern und für die Akzeptanz des Luftverkehrs eine besondere Verantwortung. Es sind die Flughäfen, die im lokalen Dialog überzeugen müssen. Die deutschen Flughäfen wollen mit einer offenen, glaubwürdigen und faktenbasierten Argumentation um Vertrauen werben. Dies gilt insbesondere für den Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm. Anwohnern, die von Fluglärm betroffen sind, muss passiver Schallschutz schnell und unbürokratisch gewährt werden. Das Schutzniveau wurde erst durch die Novellierung des Fluglärmschutzgesetzes erhöht.
Zusätzlich unterstützen die Flughäfen den aktiven Schallschutz. Gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung suchen wir nach den bestmöglichen An- und Abflugverfahren. Zusammen mit den Fluggesellschaften streben wir nach Wegen, den Einsatz von modernstem Fluggerät weiter zu befördern. Die deutschen Flughäfen werden das Instrumentarium der lärm- und emissionsabhängigen Entgelte verstärkt zum Einsatz bringen. Lesen Sie mehr zum Thema Fluglärmschutz verbessern

"Die Flughäfen haben in Brüssel bereits viel erreichen können. Die heutige Entscheidung im Europaparlament ist vom Ausgang her sicherlich enttäuschend. Unsere nachweislichen guten Argumente gegen eine weitere Liberalisierung bleiben gültig und wir werden unsere Überzeugungsarbeit fortsetzen. In den anstehenden Gesprächen mit dem Ministerrat werden wir auf die gravierenden Folgen einer weiteren Marktöffnung hinweisen. Zufriedenstellend ist, dass wir erreichen konnten, dass die Liberalisierung nicht umfassend und auch nicht übereilt vollzogen wird.
Seit dem ersten Liberalisierungsschritt sind Marktpreise und Löhne durch den erhöhten Wettbewerbsdruck bereits drastisch gesunken. Diese Entwicklung wird nun verstärkt werden. Verlierer einer weiteren Liberalisierung wären Millionen von Passagieren, die mit einer geringeren Qualität der Bodenabfertigung rechnen müssen. Verlierer wären aber auch mehr als 20.000 BVD-Beschäftige an den deutschen Flughäfen, da die weitere Marktöffnung unausweichlich zu Arbeitsplatzverlusten, schlechteren Arbeitsbedingungen führen wird."
Luftsicherheit an Flughäfen
Für die deutschen Flughäfen ist es von großem Interesse, das Reisen für die Passagiere auch bei gestiegenen Anforderungen in der Luftsicherheit angenehm zu gestalten. Lesen Sie mehr in der ADV-Präsentation zum Thema EU-Flüssigkeitsregelung - Auswirkungen auf Passagiere und Flughäfen

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, im Dialog zu "Flughäfen verdienen die Unterstützung der Öffentlichkeit" mehr
Auf der Webseite der Initiative – www.ja-zu-fra.org können alle Befürworter des Flughafens durch das Hochladen eines persönlichen Fotos ihre Unterstützung für das größte Luftverkehrsdrehkreuz Deutschlands öffentlich zeigen.