
In den vergangenen 40 Jahren hat sich der Geräuschpegel von startenden und landenden Flugzeugen deutlich reduziert. Als Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die ersten Widerstände gegen die Lärmbelastung entstehen, reagieren die deutschen Flughäfen und der Flughafenverband ADV sofort – unter anderem wird bereits 1972 das leiseste Flugzeug prämiert, um die Industrie für umweltfreundliche Innovationen zu begeistern. Gleichzeitig wird die weltweite Ausmusterung lauter Flugzeuge gefördert.
Umso mehr fordert der Flughafenverband ADV heute eine Würdigung der Anstrengungen der Flughäfen zur Lärmreduzierung. Deutsche Flughäfen haben in den vergangenen Jahren mehr als 470 Millionen Euro in Schallschutzprogramme investiert. Das 2007 verabschiedete Fluglärmschutzgesetz ist ein ausgewogener Kompromiss zwischen den Interessen der Luftverkehrswirtschaft und der Flughafenanwohner. Das Gesetz regelt für die Anwohner von Flughäfen wichtige Bereiche des Schallschutzes, etwa die Berechnung des Fluglärms, die Dimensionierung der Schallschutzmaßnahmen und die Entschädigungshöhen.
Einen Überblick über die Maßnahmen zum Schutz vor Fluglärm an den Flughäfen finden Sie hier:
pdf-Download Kommentar zur DLR-Studie zu Wirkungen von Nachtfluglärm
pdf-Download Boeing 747-200 und Airbus A340-600
pdf-Download Airbus A310-300 und Airbus A330-300
pdf-Download B747-400 und Airbus A380-800
